Alarmanlage Haus: Die besten Systeme im Test

Alarmanlage fürs Haus kaufen: Worauf es ankommt, was gute Systeme kosten und welches System zu dir passt. Mit Produktempfehlungen.

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Moderne Funk-Alarmanlage mit Sensoren und Basisstation auf neutralem Hintergrund

Beste Alarmanlagen für Häuser

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seQrell Alarmanlage Haus WLAN und GSM 4G mit 7” Touchscreen und 5000 mAh Akku, Einbruch Alarm mit Tuya Smart Life App, Wasserleckdetektor, Funk Alarmanlagen Set, tierfreundlich, SQ7024B
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  • MAXIMALE SICHERHEIT: Unser Alarm-Komplettsystem seQrell SQ7024B schützt Ihr Zuhause zuverlässig, auch bei Strom- oder Internetausfall. Dank des integrierten 4G GSM-Moduls und des leistungsstarken 5000 mAh Akkus bleibt Ihr Alarm immer aktiv und garantiert Ihnen maximalen Schutz rund um die Uhr
  • KOMPLETTES ALARM-SET: Unser 19-teiliges Set beinhaltet ein Hauptmodul mit 7 Zoll Bildschirm und Anti-Fingerprint-Funktion, 10x Tür- und Fenstersensoren, 3x PIR-Bewegungssensoren, 1x Wasserlecksensor, 1x SOS-Taste, 1x Funksirene, 2x Fernbedienungen, 1x USB-Kabel, 2 Netzteile, Montagezubehör/kleiner Schraubendreher, 2x seQrell Fensteraufkleber und eine Kurzanleitung. Ideal für Haus, Wohnung und Garage, aber auch Büros oder Lagerhallen. Fügen Sie Sensoren und Steuergeräte für Ihr Smart-Home-System hinzu
  • INKLUSIVE APP-STEUERUNG: Behalten Sie die volle Kontrolle über Ihr Alarmsystem, egal wo Sie sind. Mit der Tuya Smart Life-Steuerungsanwendung für Android und iOS können Sie das System einfach und bequem aus der Ferne steuern und Ihr Zuhause in Echtzeit überwachen. Die Installation der Anwendung auf Ihrem Smartphone ist nicht zwingend erforderlich. Sie können den Sicherheitskomplex über Fernbedienungen und/oder direkt vom Bildschirm der Haupteinheit mit einem PIN-Code steuern. Sie können bis zu 6 Fernbedienungen verwenden
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Olympia Protect 9061 Funk-Alarmanlage Super Set GSM Smat mit App Kabellos Fenster & Tür Einbruchmeldeanlage mit Bewegungsmelder für Haus & Wohnung Drahtlos Alarmsystem Hausalarm mit Fernbedienung
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Olympia Protect 9061 Funk-Alarmanlage Super Set GSM Smat mit App Kabellos Fenster & Tür Einbruchmeldeanlage mit Bewegungsmelder für Haus & Wohnung Drahtlos Alarmsystem Hausalarm mit Fernbedienung

  • KOMPLETT-SET: Basisstation mit Notruf- & Freisprechfunktion, sowie GSM-Telefoneinheit (Dual-Band), Außensirene, Bewegungsmelder, Fernbedienung & 4 Tür-/Fenstersensoren (Erweiterbar auf 32 Sensoren), Netzadapter, Batterien, Bedienungsanleitung
  • BEQUEME INSTALLATION: Verlegen von Kabeln entfällt wegen der Funkverbindung | Befestigung der Basisstation an der Wand möglich | Fensterkontakte lassen sich problemlos mit Klebestreifen befestigen | Einfaches Anlernen der Sensoren mit der Basisstation via Plug & Play
  • ALARM-FUNKTIONEN: Lauter akustischer Alarm über eingebaute Sirene und Außensirene | Alarmbenachrichtigung an Mobiltelefone über einlegbare SIM-Karte | Individuelle 10-Sek. Ansage für jeden Sensor | Anzeige des alarmschlagenden Sensors | Telefon. Alarm mit automatischer Ansagefunktion
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Wichtig! Eine zertifizierte Alarmanlage mit VdS-Zeichen schreckt etwa 60 Prozent der Einbruchsversuche ab und spart oft Versicherungsprämien.

  1. VdS-Zertifizierung ist der deutsche Standard, viele Versicherungen geben Rabatte bei zertifizierten Systemen
  2. Funk-Systeme sind schneller zu installieren, Kabel-Systeme sind zuverlässiger, Hybrid-Lösungen bieten den besten Kompromiss
  3. Kosten amortisieren sich durch Versicherungsrabatte innerhalb von zwei bis drei Jahren

Du möchtest dein Haus besser schützen und überlegst, eine Alarmanlage einzubauen. Die Auswahl ist groß. Funk oder Kabel, App-Steuerung oder klassische Bedienung, DIY oder Fachinstallation. Dieser Artikel zeigt dir, worauf es wirklich ankommt und welche Systeme sich bewähren.

Worauf es beim Kauf ankommt

Eine gute Alarmanlage schreckt Einbrecher ab und alarmiert dich im Notfall. Vier entscheidende Kriterien entscheiden darüber, ob ein System zu dir passt. Erfahre mehr über ganzheitliche Haussicherheit.

VdS-Zertifizierung. Das VdS-Prüfzeichen ist der Sicherheitsstandard in Deutschland, wobei zertifizierte Anlagen hohe Anforderungen für Zuverlässigkeit und Verarbeitung erfüllen. Systeme ohne VdS-Zertifizierung sind oft billiger, bieten aber weniger Sicherheit, weshalb viele Versicherungen sogar VdS-Zertifizierung für Prämienrabatte verlangen.

Sensoranzahl und Abdeckung. Die richtige Sensordichte verhindert tote Winkel, denn für ein Einfamilienhaus brauchst du mindestens 6 bis 8 Fenster- und Türsensoren. Zusätzliche Bewegungsmelder sichern Flure und Wohnzimmer ab, sodass je mehr Eingänge du hast, desto mehr Sensoren nötig werden. Ein gutes System wächst mit deinen Bedürfnissen mit.

App-Steuerung und Fernüberwachung. Mit einer guten App steuerst du die Alarmanlage von überall aus, wobei du sie scharf- und ausschalten kannst, Benachrichtigungen bei Alarm erhältst und überprüfst, ob Fenster und Türen geschlossen sind. Das gibt dir Sicherheit auch im Urlaub, weshalb die Verbindung verschlüsselt sein sollte.

Notstromversorgung. Bei Stromausfällen sollte deine Alarmanlage weiterarbeiten, weshalb ein integrierter Akku mit mindestens 24 Stunden Pufferung Standard ist. Funksensoren brauchen ebenfalls Batterien, deren Haltbarkeit du überprüfen solltest. Gute Systeme warnen dich, wenn Batterien schwach werden.

Funk oder Kabel: Welches System passt zu dir?

Es gibt zwei Wege, eine Alarmanlage zu installieren. Jeder hat klare Stärken.

Funksysteme senden Signale vom Sensor zur Basisstation, wobei der große Vorteil darin liegt, dass du keine Bohrungen oder Kabel brauchst. Die Installation dauert 1 bis 2 Stunden und ist mit Handwerkskenntnissen selbst machbar, da Funk-Anlagen 400 bis 900 Euro ohne Installation kosten. Der Nachteil ist die Reichweite, denn in großen Häusern oder bei dicken Stahlbetonwänden kann es zu Funklöchern kommen, und Funksensoren brauchen regelmäßig neue Batterien.

Kabel-Systeme verbinden alle Sensoren mit Draht zur Zentrale, wobei der Vorteil darin besteht, dass sie absolut zuverlässig sind (auch in großen Häusern) und keine Batterien in den Sensoren benötigen. Der Nachteil: Die Installation ist aufwendig, denn sie bedeutet Bohren, Stemmen und Malen, was schnell 1.500 bis 3.000 Euro zusätzlich kostet. Für Mietwohnungen ist Kabel oft keine Option, wobei sich Kabel bei Häusern, die renoviert werden, am leichtesten einplanen lässt.

Hybrid-Lösungen kombinieren beide Systeme, wobei kritische Bereiche (Eingangstür, Wohnzimmer) verkabelt sind und schwer zugängliche Bereiche Funk nutzen. Das ist der beste Kompromiss, kostet aber mehr Zeit und Geld bei der Planung.

Für Mietwohnungen und schnelle Installation ist Funk ideal, während große Häuser mit maximaler Zuverlässigkeit Kabel erfordern. Für alles dazwischen sind Hybrid-Systeme die beste Lösung.

Installation und Einrichtung

Die Installation hängt vom Systemtyp ab. Bei Funk-Anlagen brauchst du meist nur die Basisstation an den Strom anschließen, die Sensoren an Fenster und Türen kleben und im System registrieren. Das geht in ein bis zwei Stunden. Für eine detaillierte Übersicht der Unterschiede zwischen Systemen, siehe Alarmanlagen Vergleich.

Bei Kabel-Systemen ist Handwerk nötig. Die Kabel müssen verlegt und versteckt werden. Das ist möglich in Lüftungsschächten oder hinter Fußleisten. Saubere Arbeit erfordert einen Fachbetrieb. Der Kostenaufwand liegt bei 1.500 bis 3.000 Euro nur für Installation.

Nach der Installation folgt die Konfiguration. Du bestimmst, welche Sensoren welche Räume schützen. Du legst fest, welche Alarme Benachrichtigungen auslösen. Die meisten modernen Systeme führen dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung per App.

Regelmäßige Wartung ist wichtig. Prüfe vierteljährlich, ob alle Sensoren reagieren. Teste dein System monatlich mit dem Test-Modus. Austausch von Sensorbatterien solltest du im Kalender eintragen.

Kosten: Was eine gute Alarmanlage kostet

Die Kosten für eine Alarmanlage hängen vom Umfang und der Installation ab.

Budget-Systeme kosten 300 bis 600 Euro. Das sind einfache Funk-Anlagen mit 4 bis 6 Sensoren und App-Steuerung. Sie eignen sich für kleinere Wohnungen und als Einstieg. Mit professioneller Installation fallen zusätzliche 200 bis 400 Euro an.

Mittelsegment kostet 600 bis 1.500 Euro. Das sind vollständige Funk-Systeme mit 8 bis 10 Sensoren, Bewegungsmeldern und fortgeschrittenen Funktionen. Für ein Einfamilienhaus ist das die sinnvolle Wahl. Installation durch Fachbetrieb: 500 bis 1.000 Euro zusätzlich.

Premium-Systeme kosten 1.500 Euro aufwärts. Das sind Kabel-Systeme oder hybrid betriebene Anlagen mit bis zu 20 Sensoren, 24/7-Monitoring durch einen Sicherheitsdienst und professioneller Installation. Der monatliche Überwachungstarif liegt bei 10 bis 25 Euro.

Zusatzkosten fallen für Monitoring, Versicherungsrabatte und Wartung an. Ein professioneller Überwachungsdienst kostet 8 bis 20 Euro monatlich. Viele Versicherungen geben einen Rabatt von 5 bis 15 Prozent auf die Prämie, wenn du ein zertifiziertes System installierst. Das amortisiert die Kosten oft innerhalb von 2 bis 3 Jahren.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass zertifizierte Alarmanlagen Einbrüche um etwa 60 Prozent reduzieren. Das ist eine messbare Investition in deine Sicherheit.

Häufige Fragen

Welche Alarmanlage passt für eine Mietwohnung?

Funk-Systeme sind für Mietwohnungen ideal. Du brauchst keine festen Installationen und kannst die Anlage ohne Schäden mitnehmen. Achte darauf, dass die Sensoren mit doppelseitigem Klebeband angebracht sind und nicht bohren. Informiere deinen Vermieter über die Alarm-Anlage. In den meisten Fällen gibt es keine Einwände.

Kann ich eine Alarmanlage selbst installieren?

Ja, Funk-Systeme sind einsteigerfreundlich. Du brauchst nur die Basisstation einstecken und Sensoren kleben. Kabel-Systeme erfordern handwerkliches Geschick oder einen Fachbetrieb. Wenn du unsicher bist, lass einen Fachbetrieb installieren. Das kostet mehr, spart dir aber Frustration und garantiert korrekte Funktion.

Was kostet ein professionelles Alarmsystem inklusive Installation?

Für ein Einfamilienhaus mit Funk-Technologie liegt der Gesamtpreis zwischen 800 und 1500 Euro. Mit Kabel-Installation und Überwachungsdienst sind es 2500 bis 4500 Euro. Hinzu kommen monatliche Überwachungsgebühren von 8 bis 20 Euro. Viele Versicherungen gewähren Rabatte, die diese Kosten teilweise ausgleichen.

Wie wird meine Alarmanlage überwacht, wenn ich nicht zu Hause bin?

Mit einem 24/7-Überwachungsdienst erhält ein externes Unternehmen die Alarmsignale. Im Notfall rufen die Disponenten sofort die Polizei und dich an. Die Zentrale verfügt über die Adresse und kann der Polizei schnell Details mitteilen. Ohne kostenpflichtigen Dienst bekommst du nur eine Benachrichtigung auf dein Handy.

Zahlt meine Versicherung einen Zuschuss zur Alarmanlage?

Viele Versicherungen geben nicht direkt einen Zuschuss, sondern einen Rabatt auf die Prämie. Der Rabatt liegt meist bei 5 bis 15 Prozent und setzt eine VdS-Zertifizierung voraus. Frag deine Versicherung nach den genauen Bedingungen. Über mehrere Jahre amortisieren sich die Kosten durch die Prämienersparnis oft vollständig.

Ist eine Alarmanlage auch ohne Internetverbindung sinnvoll?

Ja. Auch ohne Internet funktioniert eine Alarmanlage lokal. Sie schlägt Alarm akustisch an, wenn Sensoren ausgelöst werden. Ohne Internetverbindung erhältst du aber keine Benachrichtigungen auf dein Handy und kannst die Anlage nicht fernsteuern. Eine Funk-Verbindung von Sensoren zur Zentrale reicht aus. Internet ist ein Extra, kein Muss.

Mehr zum Thema: Haussicherheit und Alarmanlagen Vergleich.

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